Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum! Diesen Spruch hat mir jemand in mein Poesiealbum geschrieben und ich weiß noch, wie begeistert ich als Kind von dieser Vorstellung war. Denn die Frage „Was will ich werden?“ habe ich mir schon früh im Leben gestellt und je näher mein Abitur kam, umso angestrengter dachte ich darüber nach. Eigentlich wollte ich Biologin werden oder Journalistin bei Greenpeace. Doch dann entschied ich mich für den Lehrerberuf und damit für etwas Vernünftiges.

..und dann entschied ich mich doch für etwas Vernünftiges.

Schon während meines FSJ an einer Förderschule als ich am Rande eines Burnouts war, spürte ich, dass mit meiner Berufswahl etwas nicht stimmte. Doch rein rational konnte ich gute Argumente dafür finden, also machte ich weiter, schrieb mich an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg ein. Mein Glück war, dass ich dort meine Ausbilderin in Mediation kennen lernte. Ab da habe ich in kleinen Schritten wieder zurück auf meine Spur gefunden.

Ich brach das Lehramtsstudium ab, habe Soziale Arbeit studiert, den Schwerpunkt Gender und Arbeit gewählt und meine Diplomarbeit über die Berufswahl junger Menschen geschrieben. Ich wollte wissen, wie man einen Beruf findet, der zu einem passt. Zum Ende meines Studiums kam mein Hund Cosmo zu mir. Er war für mich ein Zeichen, dass ich meine Träume noch nicht aufgegeben hatte.

Mein Hund war für mich das Zeichen, dass ich meine Träume noch nicht aufgegeben hatte.

Nie hätte ich gedacht, dass er tatsächlich dafür stehen könnte und mir sogar die Möglichkeit bieten würde, sie zu leben. War er doch der Punkt in meinem Leben, der mich oft zur Verzweiflung brachte und mich auch in beruflichen Entscheidungen scheinbar ausbremste. Rückblickend hat gerade er mich am meisten darin unterstützt, nicht das zu tun, was andere von mir erwarten, sondern meinen eigenen Weg zu gehen. Durch meinen Hund habe ich herausgefunden, was ich wirklich will. Fast 10 Jahre habe ich als Berufscoach mit den unterschiedlichsten Menschen gearbeitet – vom Azubi über die Wiedereinsteigerin bis hin zum Langzeitarbeitslosen – bis ich mir endlich sicher war: Auch du kannst deine Träume leben!

Derzeit arbeite ich weder als Biologin noch als Journalistin für Greenpeace. Ich bin angestellt bei einer Unternehmensberatung, die sich auf Konfliktmanagement spezialisiert hat und freiberuflich als Coach tätig. In meinem Buch und auf meinem Blog schreibe ich über Persönlichkeitsentwicklung mit Hund und über den Hund als Berufung. Ich gebe Workshops, z. B. Dein Hund – Deine Geschichte, und halte Vorträge. Damit lebe ich endlich meine Träume. Früher dachte ich, ich finde meine Berufung, indem ich den richtigen Beruf für mich finde. Heute weiß ich, dass ich meine Berufung finde, wenn ich meine Träume lebe. Der Hund als Berufung bedeutet für mich, meine Träume zu leben.

Was bedeutet der Hund als Berufung für dich?

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