Mein Name ist Kim Laura Ulrich und ich leite die BEST FRIEND ACADEMY. Als Hundecoach und Autorin aus Leidenschaft, bin ich im Team von „Der Hund als Berufung“ wohl genau richtig. Da ich weiß, dass viele Leser hier den Weg zum Ausleben Ihrer Berufung noch vor sich haben, möchte ich Euch heute gerne erzählen, wie es bei mir war:

Die ersten Jahre meiner Kindheit verbrachte ich mit unserem etwas eigensinnigen Malteser Nicki. Ich liebte ihn und alle anderen Tiere von Anfang an abgöttisch. Nach meinem kaufmännischen Fachabitur machte ich eine Ausbildung zur Industriekauffrau und arbeitete auch einige Jahre in diesem Beruf. Dazu machte ich auch kürzere Ausflüge in die Berufsbereiche Tourismus, Medien & TV, Event und Design. Was jetzt vielleicht sinnvoll und sogar auch positiv klingt, war für mich eigentlich mehr eine sehnsüchtige Suche nach …

Ich sehnte mich nach einem Leben mit Hund

.. einem Leben, das zu mir und meinen Fähigkeiten passte und ganz wichtig: Einem Leben mit Hund. Durch den strammen Schul- und später Berufsalltag konnte ich als Jugendliche und auch als junge Erwachsene keinen Hund halten und darunter litt ich sehr. Neidvoll betrachtete ich Menschen, die mit ihrem Hund unterwegs waren. Meine Freundinnen scherzten immer, ich würde mich häufiger nach Hunden umdrehen, wie nach Jungs. Um meine Sehnsucht nach einem eigenen Hund wenigstens etwas zu stillen, führte ich anfangs Nachbarshunde und später Tierheimhunde aus. Vor allem die, die sich kaum einer aussuchte. Den dazu nötigen Sachkundenachweis legte ich fehlerfrei ab, was wohl ein weiteres Vorzeichen meiner Berufung war. Ich saugte das dazu nötige Wissen über Hunde regelrecht auf. Es war einfach pure Leidenschaft!

Das Thema Hund war einfach pure Leidenschaft

Als ich mit meinem Mann im ländlichen Bromskirchen ein Haus mit Garten kaufte und mein Berufsleben in Kombination mit dem meines Mannes es endlich hergab, konnte ich mir meinen sehnlichsten Wunsch dann endlich erfüllen und wir holten einen Labrador Welpen namens Smudo zu uns. Natürlich besuchten wir mit ihm auch eine Hundeschule, die sich trotz des sehr fachkundigen Auftretens später aber eher als Hindernis zum Hundeglück erwies. Mir wurde mehr und mehr klar, dass es viele Missverständnisse und veraltete Methoden in der Hundeerziehung gab und es an Empathie und Feingefühl eher mangelte, wenn man nach Rat suchte. So entwickelte ich meinen eigenen Weg, suchte nach sinn- und wertvollen Weiterbildungsmöglichkeiten und lernte – vor allem von meinem treuen Gefährten Smudo – was es braucht, dass Hund und Mensch miteinander glücklich werden können.

Der Wunsch nach einem Hund war der Ruf nach einem anderen Leben

Ich glaube ja daran, dass der Wunsch nach einem Hund auch deshalb so stark war, weil auch das Leben, was danach folgen sollte, für mich vorbestimmt war. Denn aus meiner Leidenschaft wurde dann auch mein Beruf, als ich mich dazu entschied mein erworbenes Wissen immer weiter zu erweitern und auch weiterzugeben, den „11er“ abzulegen und die BEST FRIEND ACADEMY zu gründen. Meine vielen verschiedenen Talente, die vorher unvereinbar schienen, waren nun mein Schlüssel zum Erfolg. Eine Selbständigkeit erfordert einige sehr unterschiedliche Fähigkeiten, bei denen auch meine bisherige Berufserfahrung nützlich war. So hatten die Jahre, in denen ich mich unerfüllt und irgendwie „fehl am Platz“ fühle, doch noch einen Sinn! Durch meine klare Philosophie und viel Fleiss wuchs mein Unternehmen schnell und zog immer mehr Menschen an, die nach einer neuen, liebevollen Art der Hundeerziehung suchten. Schon nach einer kurzen Etablierungsphase hatte ich einen vollen Terminplan und volle Gruppen. Aktuell bilde ich eine Nachwuchskraft für den Gruppenunterricht aus und habe auch außerhalb des Tagesgeschäftes einige spannende Projekte rund um das Thema Hund. Dazu gehört auch „Der Hund als Berufung“, denn ich möchte gerne dabei helfen, dass noch mehr Hundeverrückte ihre Talente nutzen können, um sich selbst zu verwirklichen und die Hundewelt zu bereichern.